Und es bleibt die Frage,

ob dieser "zeugende Akt", der in unserer Zeit schon lange (spätestens seit Entstehung des Monotheismus) einseitig zu Lasten des Empfangenden quasi "überbewertet" wird, alleine aus sich heraus die Welt erschaffen kann, ganz unabhängig davon, ob man das nun "Urknall" oder "Schöpfung" nennt - oder ob es sich um ein Zusammentreffen zweier Prinzipien handelt.

Denn Materie entsteht aus dem Nichts, ist aber potentialiter als Möglichkeit und Form in quasi unentfaltetem Zustand vorhanden - und kommt ins Werden, tritt in die Zeit, wenn etwas Anderes "hinzukommt".

Hier treffen sich Quantentheorie und uralte indische Philosophie.