Propaganda auf dem KIKA

Hab`s nicht von Anfang an gesehen und auch nur kurz. 

Eltern verkauften (unwissentlich) Nazis (denen man das neuerdings ausdrücklich nicht mehr ansieht)), eine Immobilie, welche eine Gruppe von Kindern zuvor als regelmäßigen Treffpunkt genutzt hatte.

Das wollten die Kinder verhindern und spähten die bösen Nazis während einer Sonnwendfeier aus. Der Obernazi mit Zwirn und Krawatte sagte: "Wir werden dieses Gebäude zukünftig als Seminarräume zu Schulungszwecken für Geschichtsverfälschung nutzen!"

Da habe ich vor lauter Lachen fast die Suppe über den Tisch geprustet.

Im Übrigen wurden alle Klischees bedient. Die gegenüber Muslimen misstrauische Mutter verbot ihrem Sohn den Umgang mit einer (sehr modernen, gescheiten und kopftuchfreien) "Muslima" - und sagte dabei: "Es sind ja nicht alle so, aber man muss aufpassen -.." - Vater dann: "Ja, ja, man muss aufpassen, dass auch kein Pole Autos klaut (Mutter und/oder Vater waren selbst Polen, Sohn hieß "Carol")

Hier wird wehrlosen Kindern bereits auf eine absolut hinterhältige und raffinierte  Weise die unkritische Annahme von "Upside-Down-Vorurteilen" vermittelt. 

Die Fähigkeit zu Kritik an sich, Unterscheidung und Differenzierung hingegen werden verhindert.