Reisebericht

Im Land der Kiwis

Vielleicht schreckt die lange Anreise viele Menschen ab, dieses wunderbare Land zu bereisen, aber wer sich den Strapazen stellt, wird reich belohnt!

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Im November 2003 führte uns unsere Reise ans andere Ende der Welt - Neuseeland. Dieses außergewöhnliche Land vereint verschiedenste Landschaftsformen (Gletscher, Sandstrände, Fjorde, Thermalgebiete) in sich und gehört mit Sicherheit zu den schönsten Reiseländern der Welt. Nach 37 stündiger Anreise endlich angekommen, starteten wir von Christchurch ausgehend unsere Rundreise mittels Mietwagen. In den knapp 3 Wochen, die wir zur Verfügung hatten, beabsichtigten wir, sowohl die Süd- als auch die Nordinsel zu bereisen. Die gut ausgebauten Straßen machten es uns leicht, zügig voranzukommen und knapp 5.300 km zu bewältigen. Jedoch gibt es auch abseits der Hauptstraßen zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die es lohnen, auf unbefestigte Seitenstraßen auszuweichen. Bei Inanspruchnahme eines Mietautos sei jedoch darauf hingewiesen, dass bei einigen dieser Straßen der Versicherungsschutz im Falle eines Unfalls erlischt (z. B.: Skippers Road oder Bull Hutt Road). Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase stellt auch der Linksverkehr in Neuseeland kein gröberes Problem dar

Auf unserer Tour durch Neuseeland nahmen wir uns auch ausreichend Zeit, um auf verschiedenste Art und Weise die beeindruckende Landschaft zu genießen. Mehrmals mieteten wir Mountainbikes oder Pferde oder erforschten zu Fuß (die Zeitangaben der Neuseeländer für Wanderwege sind für einigermaßen fitte Geher oft leicht in der Hälfte der angegebenen Zeit zu schaffen) die Regenwälder Neuseelands. Auch von der Möglichkeit, ein Motorboot zu mieten und dies eigenhändig vorbei an traumhaften Buchten hinaus aufs offene Meer zu steuern, machten wir Gebrauch. Leider blieb es uns versagt, hierbei Delphine oder Wale zu Gesicht zu bekommen. Wer sich jedoch für „Whale-Watching“ interessiert, kann dieses Vergnügen in vielen Küstenorten buchen. Ein weiteres Highlight stellte unser erster Ausflug mittels Kajak dar. Nach kurzem Check des Kajaks paddelten wir 2 Stunden vorbei an malerischen Stränden und durch Höhlenformationen in der Tasman Bay umher. Auch wer einen Action-Urlaub machen möchte kommt sicher auf seine Rechnung. So kann man mittels Jet-Boat entlang steiler Klippen durch wilde Gewässer brausen, Wildwassertouren mit dem Schlauchboot unternehmen, mit Delphinen schwimmen, in Käfigen zu Haien hinunter tauchen, Gletscherwanderungen unternehmen oder sich seinen Kick beim Bungee-Jumping holen.

Unser Fazit:
Egal ob man eine Vorliebe für lange Sandstrände hat oder ob man Gletscher besichtigen möchte – Neuseeland bietet all jenen, die abseits von Massentourismus Natur pur erleben möchten, ein Erlebnis der besonderen Art. Gepaart mit der natürlichen Freundlichkeit der Einheimischen wird dieses wunderbare Land mit 100 %iger Sicherheit für unvergessliche Eindrücke sorgen.

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